Der Verein "Holzhandwerksmuseum" muss über seine Finanzsituation aufklären.

 









Friedhelm Franke äußert sich zum Holzhandwerksmuseum nd nimmt zum Rücktritt
von Dieter Graskemper als Vorsitzender des Holzhandwerksmuseums Stellung
 

"Wir sind überrascht darüber, dass die Verwaltung den Mitgliedern des Schulaus-
schusses vorschlägt, dem Verein für das Holzhandwerksmuseum jährlich weitere
1500 Euro zur Verfügung zu stellen, der Bürgermeister aber gleichzeitig darüber
informiert ist, die Ausschussmitglieder hierüber jedoch gar nicht informiert hat",
äußert sich Franke.

Dieter Graskempers Versuche, Sponsorengelder zu akquirieren, sieht der Fraktions-
vorsitzende als vorbildlich. "Er hat in seiner Freizeit versucht, Geld für den Verein zu
erwirtschaften, um nicht ständig bei der Gemeinde betteln zu müssen", so Franke.
Dies sei grundsätzlich positiv zu bewerten. Bevor die GRÜNEN jedoch über eine
Erhöhung der Fördermittel für den Verein entscheiden wollen, möchten sie einige
Fragen geklärt haben.

"Wir möchten wissen, wie der Verein finanziell aufgestellt ist und wie genau
der Pachtvertrag zwischen der Familie von Consbruch und dem Verein eigentlich
aussieht", sagt Friedhelm Franke. Es müsse geklärt werden, was genau unter
einer "kommerziellen Nutzung" zu verstehen sei, die in Paragraph 9 des Vertrages
untersagt wird.

"Ein Verein ist normalerweise nicht auf Gewinnmaximierung angelegt, aber es muss
ihm ja dennoch möglich sein, vernünftige wirtschaftliche Grundlagen für seine Existenz
zu erwirtschaften", so Franke. Dabei dürfe natürlich auch das Interesse der Familie
von Consbruch nicht außer Acht gelassen werden. "Wir wollen, dass der Verein weiter
existiert. Und Dieter Graskemper hat unserer Meinung nach sehr viel auf die Beine gestellt",
betont Friedhelm Franke. Die Grünen wollen jedoch wissen, wie sich die finanzielle
Situation des Vereins zukünftig entwickelt.

"Die Scheunen, in denen sich das Holzhandwerksmuseum befindet, sind mit
Steuergeldern sarniert worden", so der GRÜNEN-Chef. Seine Fraktion wolle daher
Aufklärung haben, wie die Finanzierung genau gelaufen ist.
"Meines Wissens nach
besteht der Pachtvertrag bis 2025",
so Franke. Es könne daher nicht die Hoffnung
der von Consbruchs sein, den Vertrag bereits
vorher zu lösen.

 

Quellenhinweis :   Herforder Kreisblatt, Lokalteil Hiddenhausen vom 04.12.2010

 

 

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