Der lebensgroße, grüne Eisbär stand am Freitag den 30.April ab 10:00Uhr gegenüber
der Olof-Palme-Gesamtschule in Lippinghausen (Pestalozzistraße). Die Hiddenhauser
GRÜNEN diskutierten mit allen Interessierten über Klima-Politik, damit dem Eisbären
nicht die Felle davon schwimmen.
Unterstützung bekamen sie von dem männlichen GRÜNEN-Spitzenkandidaten bei der NRW Wahl 2010 und anerkannten Energiefachmann Reiner Priggen: „Noch nie war Energiepolitik so erfolgreich, wie mit GRÜNER Beteiligung in der Bundes- und Landesregierung.“
Christian Meinhold, Landtagskandidat der GRÜNEN für Herford, Enger, Hidden- hausen und Vlotho ist überzeugt: „Um die Energieeffizienz zu steigern, setzen wir auf Wärmedämmung und auf hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung, die wir GRÜNEN hier an der OPG in Lippinghausen bereits vor 25 Jahren durchgesetzt haben. Dieses kleine Kraftwerk, das inzwischen nicht nur das Rathaus, sondern auch das Johannes-Falk-Haus, die Altenwohnanlagen und das komplette Neubaugebiet an der Rathausstraße mit Wärme versorgt, erreicht Wirkungsgrade von 90 Prozent. NRW ist mit seiner dichten Besiedlung und seiner energieintensiven Industrie hervorragend als Standort geeignet. Unser Ziel für 2020 lautet: KWK-Anlagen sollen 33 Prozent des Stromes erzeugen und der Anteil an erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung soll auf 22 Prozent erhöht werden.“
Reiner Priggen ergänzte dazu: “Zur Sicherheit der Versorgung der Menschen und der Betriebe müssen wir Strom und Wärme an den Orten, wo sie benötigt werden, garantieren. Wir brauchen diese Sicherheit aber auf der Basis einer Energieversorgung, die sparsam und intelligent mit den vorhandenen Vorräten umgeht und nicht die Reserven der kom- menden Generationen verprasst.“
Temperaturen von mehr als 40 Grad, Stürme, sintflutartige Regenfälle – das sind auch für die Menschen in Hiddenhausen Szenarien, die weit weg erscheinen mögen, es aber nicht sind. Um die Folgen des Klimawandels zu begrenzen, fordern die GRÜNEN-NRW ein umfassendes Klimaschutzgesetz mit festen Vorgaben und Zielsetzungen. Deshalb unterstützen die GRÜNEN aktiv die Kampagne für ein solches Gesetz in NRW.
Gegenüber interessierten SchülerInnen erläuterte Reiner Prriggen Grundsätze GRÜNER Energiepolitik: „Ich setze mich für eine Energiepolitik ein, die im Jahr 2050 eine zu 100% aus regenerativen Energien bestehende Energieversorgung möglich macht.“