Zu
einer Protestaktion gegen die Wiederbelebung der Atomkraft durch das
schwarz-gelbe Bündnis traten am Samstag den 24.April 2010 unter anderem
von Bünde aus ca. 60 Menschen
aller Altersgruppen den Weg nach
Ahaus im Münsterland an.
Wir GRÜNEN
aus Hiddenhausen waren mit dabei.
Hier
fand die seit Jahren größte Demonstration vor dem dortigen Atommüllzwischenlager
statt. Neben weiteren GRÜNEN aus
dem Kreis Herford waren
BUND, NABU, Greenpeace, Jusos in der bunten Truppe vertreten. Organisiert
wurde der Protest von der Bürgerinitiative vor Ort:
„Kein Atommüll in Ahaus".
Die
Wiederkehr des Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl, die erklärte
Absicht der schwarz-gelben Regierung eine Verlängerung der Laufzeit
der AKWs zu schaffen, die ungeklärte Problematik der Endlagerung
von hoch kontaminiertem Atommüll, schuf die Kulisse für
mehr als 5000
Menschen zu einer machtvollen friedlichen Demonstration.
Aber nicht nur die Ablehnung der Kernkraft bewegte die Teilnehmer. Unisono wurden die weitere Förderung von alternativen Energien und der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen gefordert.
Das schöne Wetter und die gute Stimmung bei den Demonstranten trugen dazu bei, dass eine beeindruckende Kulisse für die Renaissance der Anti-Atom-Bewegung entstand.
Auf der Rückfahrt erfuhren wir von der Menschenkette mit über 120.000 Teilnehmern zwischen Brockdorf und Krümmel und der Demo am ältesten Reaktor Deutschlands in Biblis. Ein sehr erfolgreicher Tag für die Anti-Atom-Bewegung, darin waren sich alle einig. Aber auch darin, dass nach diesem Tag noch viele andere folgen müssen.
Ein Ausstieg aus dem Ausstieg? Ohne uns!